Wolfgang Fernow studierte bei Prof.W.Stert an der Musikhochschule in Freiburg und über ein DAAD-Stipendium bei Fernando Grillo in Perugia 'Neue Musik'. Er improvisierte und schrieb Musik für die Filme „Die lange Hoffnung“ und „Lothar Quinte“, wie für die polnische Theatergruppe 'Osmego Dnia'.
Er war Mitglied der Jazzformation 'Wisper Hot' von Mathias Stich und spielt in der 'Silent Movie Companie', die die Musik zu Stummfilmen improvisiert. Seit 18 Jahren ist er Bassist des europaweit auftretenden 'Trio Avodah' mit 2 CD-Aufnahmen und seit 1998 im “Mike Svoboda Ensemble“, mit den Projekten: 'French Kitsch'; '14 Versuche Wagner lieben zu lernen' und 'Tierkreis' mit 2 CD-Aufnahmen.
Wolfgang Fernow gibt seit mehreren Jahren Improvisationskurse für Klassiker in Goslar mit dem Thema „Improvisation als Erweiterung und Ergänzung der eigenen Übekultur“. Als Hauptthema der letzten 20 Jahre zieht sich der „Dialog von klassischer Komposition mit Improvisation“ durch sein Schaffen, wie z.B. in Projekten mit der Jazzformation 'Wisper Hot' und dem 'Freiburger Barockorchester' - Annäherungen an J.S.Bach , oder “Mozart (g-moll Symphonie) im Dialog mit Improvisation“ ('Trio Ginkgo' mit Mike Svoboda als Gast und dem Orchester 'Ensemble Kulturgut').
Das seit 2001 bestehende 'Trio Ginkgo' (Violine,Viola und Bass) hat verschiedene Projekte immer mit der gleichen Grundthematik 'Klass. Komp im Dialog mit Impro.' realisiert; 'Trio Ginkgo mit schlagfertigen Gästen (mit drei Schlagzeugern); „Madrigale im Durchzug“ (mit einer Altistin als Gast), „c-moll Streichtrio (von L. van Beethoven) im Dialog mit einem improvisierenden Quintett“.
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